Kleine Krabbenlehre: Bloss nicht kneifen lassen!

Neulich sind wir beim Strandspaziergang mal wieder unser Lieblingsbeschäftigung nachgegangen und haben im Uferbereich nach Strandkrabben gesucht. Oft verstecken sich die Krustentiere unter oder zwischen Steinen. Wer sie umdreht, kann sie finden. Und wer sie richtig anpackt, kann sie sogar hoch nehmen! Dazu musst du die Krabbe von hinten packen (damit sie dich nicht sieht) und seitlich am Panzer anfassen. Siehste, geht doch!

Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Tiere manchmal unterschiedlich gefärbt sind?

Die Strandkrabbe besitzt einen glatten, meistens grünlichen Panzer; jüngere Krebse sind häufig gefleckt. Die Färbung ist abhängig vom Alter und der Zeit, die seit der letzten Häutung vergangen
ist. Bei Tieren, die ihre gepanzerte Haut regelmäßig wechseln, ist die Oberseite des Körpers meist in dunkle Grüntöne gefärbt und geht an der helleren Körperunterseite in ein mattes Gelb über. Je länger eine Krabbe ohne eine Häutung auskommt, desto eher färbt sich die Unterseite tiefrot bei entsprechend dunkler, ins Bräunliche übergehender Oberseite.

Männchen und Weibchen könnt ihr an der Form des Schwanzes unterscheiden, die die Strandkrabben unter den Hinterleib geklappt tragen (sieht aus wie ein kleines
Dreieck). Weibliche Krabben haben einen breiteren Schwanz mit vielen Segmenten.

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