Die Winterstürme setzen der Küste immer ganz schön zu. Jetzt werden die Küstenstreifen nur dekoriert und umgeordnet: Sachbänke verschiedenen sich, riesige Steinfelder tauchen am Strand auf und – unschön! – Dünen werden weggespült und Deichbelag freigelegt.

Für Familien mit Kindern ist diese Zeit am Meer großartig. Nicht nur im Sommer können Krebse und Co. zwischen den Buhnen gesucht werden. Jetzt im Spätherbst halten sich die Strandkrabben auch vermehrt in den Teichen und Pfützen auf, die der stürmische Wind und die wogende See hier hinterlassen haben. Zumeist sind diese Binnenseen so flach, dass Kinder sie sogar durchwaten können. Wer sich also mit etwas Geduld und einem guten Adlerauge auf die Suche macht, findet in den Salzwasserteichen die sonst so scheuen Schaltentiere.

Das kalte Wasser macht zudem, dass die Strandkrabben nicht besonders schnell sind – so können sie dem Kescher nicht entfliehen.

Wer genau hinschaut, entdeckt bald die ausgekühlten Strandkrabben. (Foto: Wimber)
Sogar ganz kleine Exemplare landen im Kescher und können begutachtet werden. (Foto: Wimber)
Wer traut sich, die Strandkrabbe anzufassen? (Foto: Wimber)

Übrigens: Wenn du wissen möchtest, wie man die Strandkrabben anfassen kann, der sollte diesen Beitrag lesen. Hier kannst du noch mal nachlesen, was sich alles mit deinem Kescher fangen lässt.

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