Surfen: Ein Einsteigerbericht

Das erste Mal auf dem Brett hatte ich mir anders vorgestellt. Irgendwie spektakulärer. Sattdessen liegt das Brett auf dem Sand. Ich auf Brett. Trockenübungen. Der Surf-Lehrer, Mark, hat uns vorgemacht,…

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Ausprobiert: Wellenreiten im Familienverbund
Surfkurs in Moliets, Frankreich

Ausprobiert: Wellenreiten im Familienverbund

Ich wollte schon immer Wellenreiten lernen. Als Norddeutscher hat man jedoch nicht so viele Gelegenheiten dazu; in Dänemark hatte ich es mal versucht, aber so richtig erfolgreich war das nicht. Mir fehlte die richtige Technik. Im vergangenen Sommer haben meine Familie und ich uns entschlossen, dass wir alle Wellenreiten lernen wollten und buchten einen Urlaub in Südfrankreich in einem Familien-Surfcamp.

Moliets heißt einer der vielen Orte am Atlantik, deren Campingplätze gleich hinter der großen Düne liegen – 500 Meter bis zum Strand. Ideal geeignet zum Wellenreiten. Das Familiencamp liegt inmitten eines Pinienwaldes – es riecht nach warmem Harz, nach Sand und Tannennadeln; die Zirkaden zirpten den ganzen Tag. Von unserem Campingwagen aus hören wir den ganzen Tag das stetige Rauschen der Wellen. Wir haben eine Woche Kurs für alle gebucht; die Kinder erhalten 5 x 2 Stunden Unterricht, die Erwachsenen nur 4 x 2 Stunden sowie eine Theorie-Einheit. Das Material kann, wenn es nicht gebraucht wird, beliebig lange ausgeliehen werden. Obwohl das Wasser so nahe schien, scheint der Weg bis zur Wasserkante scheinbar endlos. Schließlich müssen wir Bretter für alle Schüler sowie Lunch-Pakete, Getränke und Handtücher mitgeschleppt werden. Der Weg über den durch Pinien beschatteten Pfad auf dem Campingplatz war noch relativ schnell absolviert. Doch in Flip-Flops durch den heißen Sand der riesigen Dünenlandschaft bis zum Meer – schweißtreibend. Die Kinder haben Glück. Entweder sie tragen ein Brett zu zweit oder Eltern und Surf-Lehrer werden als Packtiere umfunktioniert. (mehr …)

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