Wer mit dem Kescher unterwegs ist und zwischen Buhnen, im Flachwasser oder unter Stegen nach Meerestieren fischt, wird so einiges im Netz haben. Hier findest du die häufigsten Tiere:

Gemeine oder Essbare Herzmuschel (Cerastoderma edule)
Sie gehört zu den häufigsten Muscheln in der Nordsee und kommt auch in der westlichen Ostsee vor. Die Muschel erträgt relativ niedrige Sauerstoffkonzentrationen und kann sogar mehrere Tage in einer sauerstofffreien Umwelt überleben. Sie heißt Herzmuschel, weil ihre zusammengeklappten Schalen von der Seite betrachtet an ein Herz erinnern.

Ostseegarnele (Palaemon adspersus)
Die Ostseegarnele ist farblos, transparent und mit kleinen, dunklen Pigmentflecken übersät. Sie ist schwer zu entdecken, da sie sich oft zwischen Algen versteckt; außerdem ist sie sehr schnell.

Sandklaffmuschel (Mya arenaria)
Der Name ergibt sich daraus, dass ihre Schale auseinanderklafft und sich nicht mehr schließt. Hier kommt der Sipho (eine Art Rüssel) heraus. Mit ihr saugt die Muschel Nahrung aus dem Wasser; den Rüssel muss sie weit ausfahren können, denn sie lebt bis zu 20 Zentimeter tief im Boden.

Große oder Gemeine Strandschnecke (Littorina littorea)
Auch Essbare Strandschnecke genannt, da sie früher (und heute noch) als Nahrungsmittel diente. Sie sitzt meistens auf Steinen. Wenn sie über den Sand kriecht, kannst du toll die Straßen sehen, die sie dabei hinterlässt. Oft sitzt sie auf Steinen; wenn das Wasser weg ist, verschließt die Schnecke ihr Haus mit einem Deckel. So kann sie bis zu drei Wochen ohne Wasser überleben.

Gemeiner Seestern (Asterias rubens)
An der Oberseite sind sie rau; an der Unterseite der Arme haben Seesterne vier Reihen kleiner Füßchen mit Saugnäpfen zum Laufen und Tasten. Wenn du einen Seestern gefangen hast, musst du aufpassen, dass du seine Saugnäpfe nicht abreißt. Oft suagen sich die kleinen Füßchen an deinem Finger fest, um zu sehen, was das ist. Wenn du den Seestern zu schnell abmachst, reißen die Saugnäpfe ab.

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