Spot-Guide Probstei: Hier dürfen Hundebesitzer, Kiter und Badegäste hin

Surf-Sport Heidkate

Welcher Strandtyp bist du?
Hundebesitzer
Kitesurfer
Windsurfer
FKK-Fan
Badegast

In den Sommermonaten, wenn es mal wieder besonders voll an den Stränden der Probstei wird, spielen sich die kuriosesten Szenen am Strand ab. Dabei geht es nicht nur um die ewige Frage, wo ich mit meinen Hund an den Strand darf, sondern auch, wo die Wassersportler sich austoben dürfen. Neulich hat sich doch glatt eine Hundebesitzerin bei der Surfschule Heidkate darüber beschwert, dass die Kiter das Wasser zwischen Buhne 3 und 4 ebenfalls bevölkern. Ob man denn erleben wolle, dass die Hunde vom Kiteboard getroffen werden? Die Mitarbeiterin konnte nur mit den Schultern zucken. Sie ist nicht dafür verantwortlich, wer wo an den Strand darf.

Mit Hund am Strand: Das geht in der Probstei! (Foto: Wimber)
Hundebesitzer

Tatsächlich sind Hundebesitzer diejenigen mit den größten Einschränkungen. In Heidkate dürfen sie auf Höhe des Leuchtturms in den Buhnen 2 bis 4 an Strand und Meer. Dabei müssen sie sich den Bereich mit den Wassersportlern – und mit allen anderen Besuchern – teilen. In Stein befindet sich der kurabgabenfreie Hundestrand unterhalb der Steilküste zwischen Stein und Laboe. Im Ostseebad Laboe können Vierbeiner am Freistrand auf der Höhe des U-Boots frei herumlaufen. Hunde dürfen außerdem östlich der Buhne 26 in Kalifornien an den kurabgabepflichtigen Strand, östlich der Buhne 32 in Brasilien (hier befindet sich ebenfalls eine Surfschule), am kostenpflichtigen Strandabschnitt bei der Buhne 41 am Schönberg Strand sowie östlich der Fischerhütten am Naturstrand in Stakendorf.

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Manchmal wird es voll auf dem Wasser: Wassersport in der Probstei. (Foto: Wimber)
Kiter und Windsurfer

Wassersportler sind in der östlichen Kieler Bucht gut aufgehoben. Schließlich gibt es in der Probstei auf mehr als zehn Kilometern sechs Surfschulen. Aber nicht nur deswegen: Sie dürfen auch auf der gesamten Länge der Küste ihrem Sport frönen. „Wassersport ist überall erlaubt, wo es nicht verboten ist“, teile mir das Amt Probstei lapidar mit. Das Verbot beziehe sich auf Naturschutzgebiete oder auf explizit ausgewiesene Verbotszonen. Kiter und Surfer können also an fast jeder Stelle von Laboe bis Stakendorf an den Strand gehen. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass diese jetzt auf seinem Recht beharren sollten. Natürlich ist Rücksicht gefragt. In Heidkate gilt eine Absprache, nach der Kiter zwischen Buhne 3 und 4, Windsurfer zwischen Buhne 4 und 5 starten sollen – im letztgenannten Bereich befindet sich die Surfschule. Hier sind auch oft Anfänger am Start, die ihr Material noch nicht ausreichend im Griff haben.

Baden zwischen Buhnen: Strand in der Probstei. (Foto: Wimber)
Badegäste

Für Badende bedeutet das allerdings, dass das Schwimmen gehen hier verboten ist. Ja, tatsächlich! Baden in ausgewiesenen Wassersportgebieten ist untersagt. Leider wissen das die wenigsten und reagieren mit Unverständnis auf die Ansage der Surflehrer. Zu ihrer Verteidigung: Es ist ja auch nirgendwo ausgeschildert. Die DLRG, die sonst mit schwarz-weißen Flaggen auf Bereiche mit Badeverbot ausweist, hat ihre Station erst weiter östlich am Deich.

Ausgewiesene Naturschutzgebiete befinden sich übrigens in Bottsand und Stakendorf am Ende vom Naturstrand (Strandseelandschaft bei Schmoel).

FKK-Fans

Freunde der Freikörperkultur, FKK, dürfen sich in Kalifornien zwischen Buhne 18 und 19 und Bottsand ihrer Klamotten erledigen.


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