International Coastal Cleanup Day: Aufräumen am Strand

Schon rund 800.000 Menschen haben beim International Coastal Cleanup Day in den vergangenen Jahren mitgemacht und Müll gesammelt. Bereits seit 30 Jahren ruft die US Umweltorganisation Ocean Conservancy zur größten freiwilligen Meeresschutzaktion auf. Im letzten Jahr sammelten über eine halbe Millionen Menschen aus 112 Ländern mehr als 8.346 Tonnen Abfälle von Stränden, aus dem Meer, aber auch aus Flüssen und Seen. Jedes Jahr am dritten Samstag im September treffen sich Gleichgesinnte an den Küsten der Meere, an Flussläufen und Seeufern, um Müll zu sammeln. Es ist soetwas wie die Aktion sauberes Dorf – nur eben weltweit.

Wenn ich bei uns an den Strand gehe, habe ich den Eindruck, dass alles recht sauber ist. Ich finde Meerglas, aber das ist nicht so schädlich für die Umwelt. Ecklig finde ich die Zigarettenstummel, die sich manchmal auf die Schaufeln der Kinder bei Sandburgenbauen verirrt. Diese sind nicht nur für kleine Kinder, die sie aus Neugierde in den Mund stecken, gefährlich, sondern auch für das Wasser. Bereits ein Zigarettenstummel pro Liter Wasser reicht aus, um die Hälfte der darin schwimmenden Fische zu töten. Plastikmüll wird mitterweile zum riesigen Problem für die Weltmeere – 10 Millionen Tonnen Müll treiben darin herum. Es haben sich bereits diverse Strudel gebildet, es treiben aber auch zahllose Mikroplastikteilchen im Wasser herum sowie Restmüll vom Strandbesuch.

Solange wir nicht so erfindungsreich wie Bojan Slat mit seinen Ocean Cleanup sind, können wir zumindest einen kleinen Beitrag leisten und zumindest das aufsammeln, an das wir herankommen.

Ein paar Tipps habe ich auch: Feste Schuhe anziehen, Handschuhe einstecken oder eine Müllzange mitnehmen, reißfeste Tüte oder Eimer mitnehmen, etwas zu Essen und Trinken mitnehmen. Der NABU hat einen Müllerfassungsbogen, den du herunterladen und ausfüllen kannst.

 

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