Wenn sich das Meer zurückzieht, bleiben am Strand in den Vertiefungen der felsigen Küstenabschnitte. In den kleinen Becken sammelt sich das Wasser und verkriechen sich die Tiere, die es nicht mehr in den Ozean geschafft haben. Jetzt ist die Zeit ideal, Tier und Pflanzen zu entdecken.

An sandigen Strandabschnitten ist das sogenannte „Rock Pooling“ schwierig. Wer hier nach Tiere suchen will, sollte an den Buhnen suchen. Allerdings brauchst du auch nicht unbedingt Felsen. Oft reicht ein Strand, an dem es viele Steine und harten Untergrund gibt.

Es müssen nicht immer Felsen sein. Auch an steinigen Küstenstreifen kann man Tiere finden.

Am besten gehst du los, wenn es nicht regnet. Dann sind die mit Algen bewachsenen Steine nämlich noch rutschiger. Außerdem trübt der Regen die Pfützen und du kannst nicht sehen, was dort schwimmt. Die Krabben, Wasserflöhe und kleinen Fische verstecken sich zwischen dem Seegras, du must also etwas suchen. Wer an Land sucht, sollte Steine umdrehen, denn dort suchen Strandkrabben Schutz.

Diese Strandkrabbe wartet in einer Meerespfütze auf die nächste Flut.

Kescher und Eimer gehören natürlich ins Gepäck beim Rock Pooling. Wer empfindliche Füße hat, sollte Wasser- oder Neoprenschuhe anziehen. Oft sind vor allem die Felsen mit Pocken übersäht, die die Füße verletzten könnten. Ist es Frühjahr oder Hebst, empfehle ich Gummistiefel und Windjacke. Im Sommer, wenn die Sonne heiß vom Himmel scheint, gehört eine Kappe auf deinen Kopf.

Solltest du Fische und andere Lebewesen in einem Eimer gefangen habe, so denke daran, sie auch wieder auszusetzen. Im Sommer solltest du sie nicht in der prallen Sonne stehen lassen.

Wer an der Nordsee bei Ebbe nach Tieren sucht, findet vieleicht sogar eine Seeanemone.

Wer sich professionell austatten will und keine Bedenken davor hat, in England zu bestellen, dem empfehle ich einen Blick auf diese Seite. Kescher gibt es aber in jedem Spielwarenladen (oder Strandkiosk); als Eimer eignet sich auch der Putzeimer aus eurem Haus.

 

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