Geocaching: Schatzsuche mal anders

Im Winter nach draußen — nur sehr ungerne! Doch was ist, wenn es einen Schatz zu finden gibt? Mit einem Smartphone und einer App oder einem GPS-Empfänger können Schatzjäger spannende Streifzüge in die Umgebung unternehmen.

Wenn du Leute scheinbar wartend in der Gegen rumstehen siehst oder Kinder und Erwachsene, die durch das Gebüsch krabbeln, dann sind das vielleicht moderne Schatzsucher. Mit dem Handy (oder einem anderen GPS-Gerät) suchen sie Behälter, die jemand versteckt hat. Das wird Geocaching genannt.

Tauschschätze und Logbücher
Um zu sehen, wo in der Probstei diese Schätze liegen, brauchst du eine App, etwa „Geocaching“ von Groundspeak, eine Anwendung für Apple- und Android-Geräte. Diese gibt es auch in einer kostenlosen Version; dann werden allerdings nur Verstecke in der Nähe gezeigt.

Der Schatz ist eine Dose, eine Schachtel oder ein anderes, wetterfestes Ding. Denn der Cache liegt meistens im Freien und ist Regen und Schnee, Sonne und Sturm ausgesetzt. In dem Behälter befindet sich ein kleines Heft, das Logbuch. Hier trägt sich jeder ein, der den Schatz gefunden hat. Deswegen solltest du auch einen Stift mitbringen. Manchmal enthält der Schatz auch noch
andere Gegenstände, die Finder hier hineingetan haben. Einen davon kannst du herausnehmen und durch einen anderen Gegenstand ersetzen. Wer will, kann sich nach erfolgreicher Suche auf der kostenlosen Internetseite opencaching.de oder in der App eintragen (dazu benötigst du ein Benutzerkonto).

Leicht oder schwer
Die Caches sind nicht alle leicht zu finden. Wer mit der Schnitzeljagd per Handy beginnt, sollte sich erst einmal leichtere Verstecke aussuchen. Der Schwierigkeitsgrad steht immer bei der
Beschreibung dabei. Wo nichts steht, gibt der D/T-Wert Auskunft. D steht für difficulty (engl. Schwierigkeit) und T für terrain (engl. Gelände). Wenn du den Cache nicht findest, gibt es oft
Hinweise in der Beschreibung.

Einfach oder Multi
Zusätzlich zu dem einfachen Cache gibt es auch noch den Multi-Cache. Dieser besteht aus mehreren Stationen. In der Beschreibung sind nur die Koordinaten des Startpunktes
angegeben. Wer die erste Lösung findet, erhält die Koordinaten der zweiten Station und so weiter bis zum endgültigen Ziel.

Über Anne_Kueste 109 Artikel
Moin. Ich heiße Ann-Christin Wimber, bin Freie Journalistin, Autorin und Bloggerin. Ich schreibe seit 15 Jahren für zahlreiche Fach- und Publikumszeitschriften, betreibe das Internetportal europas-kuesten.de und habe bis dato zwei Bücher verfasst. Natürlich beschäftigen sich diese mit dem Meer im weitesten Sinne ("Meerglas - suchen, finden, bestimmen" (2014); "Familienerlebnisführer für die Probstei und das Umland" (2017)). Mit dem Blog "Mein Meer" will ich das teilen, was mir am Herzen und meiner Seele am nächsten liegt - das Meer mit allen seinen Facetten.

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