Ausprobiert: Meersalz aus der Ostsee

Neulich habe ich im Supermarkt meiner Wahl „Ostseesalz“ im Regal stehen sehen. Darüber habe ich mich gewundert – für mich stammt Meersalz aus Frankreich, Spanien oder anderen Regionen an salzhaltigen Meeren. Ob das wirklich funktioniert?, fragte ich mich und habe es ausprobiert.

acw
1. Ostseewasser schöpfen

Ich haben eine Flasche Ostseewasser abgeschöpft. Das waren ca. 400 ml. Das habe ich dann zuhause in eine Plastikschale gefüllt und auf die Heizung gestellt.

2. Wasser in eine Schale füllen

Nach zwei Tagen wollte ich nachsehen, wie weit das Wasser schon verdünnst war. Und was soll ich sagen: Es war bereits weg. Auf dem Boden der Schale befanden sich nur noch kristalline Rückstände. Salz! Wie cool ist das denn?!

3. Nach zwei Tagen blieb das Salz zurück.

Das Salz kratzte ich heraus und freute mich über die Körnung, die mich an Fleur de Sel erinnerte. Exakt acht Gramm waren es, teilte meine Waage mir mit. Einen Tag ließ ich es noch zum vollständigen Austrocknen auf einem Küchentuch liegen, dann füllte ich es in ein kleines Glas.

400 ml Ostseewasser ergaben 8 g Salz

Toll. Das könnte im kommenden Jahr ein tolles Weihnachtsgeschenk ergeben.

Zur Info: Der Salzgehalt der Ostsee liegt zwischen 0,3 und 1,8 Prozent. Mit 2 Prozent habe ich also eine gute Ausbeute gemacht.

Über Anne_Kueste 82 Artikel
Moin. Ich heiße Ann-Christin Wimber, bin Freie Journalistin, Autorin und Bloggerin. Ich schreibe seit 15 Jahren für zahlreiche Fach- und Publikumszeitschriften, betreibe das Internetportal europas-kuesten.de und habe bis dato zwei Bücher verfasst. Natürlich beschäftigen sich diese mit dem Meer im weitesten Sinne ("Meerglas - suchen, finden, bestimmen" (2014); "Familienerlebnisführer für die Probstei und das Umland" (2017)). Mit dem Blog "Mein Meer" will ich das teilen, was mir am Herzen und meiner Seele am nächsten liegt - das Meer mit allen seinen Facetten.

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