Dünenschutz: Bitte nicht betreten!

In vielen Küstengemeinden schützen Zäune die grasbewachsenen Sandberge. Mancherorts stehen Schilder am Beginn der Dünen, die die Besucher darauf hinweisen, nicht durchs Gras zu trampeln. Oft wird das jedoch nicht eingehalten. Manchmal suchen sich Urlauber sogar Kuhlen inmitten der Dünen für ihren Aufenthalt. Das ist jedoch ein Problem.

Denn das Verbot dient dem Küsten- und dem Artenschutz. Vor allem ersteres ist im Anbetracht der immer heftig werdenden Erosionen durch Stürme und Wellen immer wichtiger. Insbesondere der Strandhafer wurzelt tief und verzweigt, sodass er den Sand auch in der Tiefe festhält. Die anderen Gräser und Moose halten den Flugsand fest. Dadurch bleibt die Düne nicht nur an ihrem Platz, sondern wächst auch noch.

Zum anderen sind die Dünen wichtiger Brut- und Ruheplatz für viele Vogelarten – vielleicht nicht ausgerechnet in den viel besuchten und eher kleinen Gebieten wie in der Probstei, aber garantiert auf vielen Inseln und in Naturschutzgebieten. Zudem wachsen in den Dünen viele seltene, unter Naturschutz stehende, Pflanzenarten und sollen nicht zertreten werden.

Dünen bitte nicht betreten! (acw)
Über Anne_Kueste 87 Artikel
Moin. Ich heiße Ann-Christin Wimber, bin Freie Journalistin, Autorin und Bloggerin. Ich schreibe seit 15 Jahren für zahlreiche Fach- und Publikumszeitschriften, betreibe das Internetportal europas-kuesten.de und habe bis dato zwei Bücher verfasst. Natürlich beschäftigen sich diese mit dem Meer im weitesten Sinne ("Meerglas - suchen, finden, bestimmen" (2014); "Familienerlebnisführer für die Probstei und das Umland" (2017)). Mit dem Blog "Mein Meer" will ich das teilen, was mir am Herzen und meiner Seele am nächsten liegt - das Meer mit allen seinen Facetten.

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